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Mauterweiterung 2018/2019

Wie Sie der Fachpresse sicherlich schon mehrfach entnommen haben, hat die Bundesregierung beschlossen, im ersten Schritt ab 01.07.2018 die derzeit erhobene LKW-Maut auf alle Bundesstraßen und nun auch auf alle Fahrzeuge ab 7,5 t auszuweiten. Diese Änderungen haben bereits ab 01.07.2018 für alle Systemverkehre erhebliche Auswirkungen, da nun auch alle Vorhol- und Zustellverkehre zusätzlich voll bemautet werden. Darüber hinaus werden zum 01.01.2019 die Mautsätze selbst überarbeitet und unter Einbeziehung des sogenannten Wegekostengutachtens deutlich erhöht werden. Diese geänderten gesetzlichen Vorschriften erfordern eine grundsätzliche Anpassung der derzeit gültigen Mauttabellen in zwei Schritten.

Was ändert sich zum 01.07.2018 konkret für die Frächter?

Ab 01.07.2018 werden alle Bundesstraßen mautpflichtig und die Maut auf alle Fahrzeuge ab 7,5 t ausgeweitet. Dies entspricht dann ca. 52.000 km zusätzlicher mautpflichtiger Straßen. Bis dato waren ca. 12.800 km Autobahnen und 2.300 km vorwiegend autobahnähnliche Bundesstraßen mautpflichtig, womit sich diese Strecke jetzt mehr als verdreifacht.

Was ändert sich zum 01.01.2019 konkret für die Frächter?

Ab 01.01.2019 werden die Mautkosten selbst erheblich erhöht. Dem zugrunde liegt das sogenannte Wegekostengutachten. Nach diesem Gutachten treten neue Mautsätze in Kraft, die sich aus den drei Teilmautsätzen Infrastruktur, Luftverschmutzung und Lärmbelastung zusammensetzen.

Wer ist betroffen?

Neben dem klassischen Fernverkehr trifft diese Mautänderung ab 01.07.2018 vor allem die Zustellung und Abholung von Stückgutsendungen, da ein erheblicher Teil dieser Leistungen auf Bundesstraßen stattfindet, auf 7,5 to LKW ausgeweitet wird und somit ab 01.07.2018 komplett der Mautpflicht unterliegt. Ab 01.01.2019 sind dann im zweiten Schritt sowohl die Flächen, als auch die Streckenverkehre in gleichem Maße aufgrund der Mauterhöhungen betroffen.

Was verändert sich für Sie, aus Sicht des Frachtzahlers?

In Zusammenarbeit mit zehn großen Stückgutnetzwerken und einem unabhängigen Forschungsinstitut wurden die Auswirkungen dieser staatlichen Maßnahme auf die tatsächlich anfallenden Kosten für zu transportierende Sendungen ermittelt. Diese Auswirkungen sind je nach Region und Sendungsstruktur recht unterschiedlich. Speziell Stückgutsendungen werden jedoch durch die neue Mautregelung in der Zustellung und der Abholung besonders stark belastet. Grundsätzlich steigt so die Mautbelastung einer durchschnittlichen Stückgutsendung in Deutschland um bis zu 70 %.

Durch den Einsatz modernster schadstoffarmer Motoren und ökologisch bewusster Fahrweise ist es uns möglich, die Auswirkungen der gesetzlichen Änderungen der Bundesregierung so gering als möglich zu halten.

Sofern Sie für Ihre Rechnungskontrolle einen angepassten aktuellen Tarif benötigen, können Sie diesen sehr gerne über unser Kontaktformular oder bei unseren Mitarbeitern vom Key Account Management anfordern. Selbstverständlich stehen wir Ihnen jederzeit persönlich beratend zur Seite, um Ihnen die gesetzlichen Veränderungen der Maut und deren Auswirkung auf Ihre Tarife ausführlich zu erläutern.