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Frisch gewählter CargoLine-Beirat nimmt seine Arbeit auf

Frankfurt am Main, 24. September 2019 – Turnusgemäß haben die Gesellschafter der CargoLine ihren Beirat gewählt; die konstituierende Sitzung inklusive der Wahl des Beiratsvorsitzenden und seines Stellvertreters fand vergangenen Mittwoch im Vorfeld der Franchisenehmervollversamm-lung der Stückgutkooperation statt.

Mit Ralf Amm (Amm Spedition, Nürnberg), Andreas Hartmann (Hartmann International, Paderborn), Heiner Koch (Koch International, Osnabrück) und Stefan Seils (Bursped, Hamburg) erhielten vier der bisherigen Beiratsmitglieder das Mandat, ihre Arbeit fortzusetzen. Als weiterer CargoLine-Gesellschafter wurde Bernd Schäflein (Schäflein Spedition, Röthlein) in das Gremium gewählt. Den Gesellschaftervertretern steht weiterhin der amtierende Franchisenehmerbeauftragte Uwe Hofmann (Hofmann Internationale Spedition, Biebesheim am Rhein) zur Seite. Im Laufe der konstituierenden Sitzung ernannten die Beiräte Stefan Seils zum fünften Mal in Folge zu ihrem Vorsitzenden, Ralf Amm erneut zu seinem Stellvertreter.

Traditionell ergänzt ein externer Berater das Gremium. Mit Ewald Kaiser konnte die Kooperation einen erfahrenen Strategen gewinnen, der aufgrund seiner langjährigen Branchenerfahrung im Mittelstand wie in Konzernen wertvolle Impulse setzen kann. Dabei kommt ihm zugute, dass er die Strukturen des Verbunds aufgrund seiner früheren Tätigkeit als CEO des CargoLine-Partners Militzer & Münch und als ehemaliges CargoLine-Beiratsmitglied bereits kennt.

„Durch die Wiederwahl der Herren Amm, Hartmann, Koch und Seils bestätigen die CargoLine-Gesellschafter die Zufriedenheit mit der eingeschlagenen Strategie. Dies betrifft insbesondere unsere Fortschritte im Bereich der Digitalisierung. So ging beispielsweise die Gründung unserer eigenen Onlinespedition Cargoboard auf eine Idee und einen Kontakt aus dem Beiratskreis zurück“, so Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung und fügt hinzu: „Als Leiter der Arbeitskreise Innovation und Kontraktlogistik stellt Bernd Schäflein immer wieder unter Beweis, dass er sehr zukunftsorientiert ist und konstruktiv querdenkt. Damit stellt er eine wertvolle Ergänzung des Beirats dar.“

Die CargoLine-Partnerunternehmen wählen alle drei Jahre einen Beirat. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die strategische Entwicklung der Kooperation sowie die Beratung und Unterstützung der Geschäftsführung.

Bildunterschrift
V. l. n. r.: Bernd Schäflein (Schäflein Spedition, Röthlein), Uwe Hofmann (Hofmann Internationale Spedition, Biebesheim am Rhein), Ewald Kaiser, Heinrich Koch (Koch International, Osnabrück), Andreas Hartmann (Hartmann International, Paderborn), Stefan Seils (Bursped, Hamburg) als Vorsitzender und Ralf Amm (Amm Spedition, Nürnberg) als stellvertretender Vorsitzender bilden den neuen CargoLine-Beirat.
(Foto: Kisten Bucher/vor-ort-foto.de)

CargoLine blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

Frankfurt am Main, 12. April 2019 – Mit 12,48 Mio. Ausgangssendungen (plus 2,3 Prozent) und einem Umsatz von 1,42 Mrd. Euro (plus 2,9 Prozent) konnte die Stückgutkooperation CargoLine auch das Geschäftsjahr 2018 erfolgreich abschließen. Wachstumstreiber waren insbesondere die nationalen Verkehre (plus 2,5 Prozent). Die Sendungsmenge innerhalb Europas nahm um 1,7 Prozent zu. Entsprechend erhöhten die Verbundpartner die Anzahl ihrer Direktverkehre (plus 2,6 Prozent) und die ihrer Mitarbeiter (plus 4,4 Prozent). Zwölf Prozent aller Sendungen entstammten dem Onlinehandel.

„Wir blicken auf ein spannendes Jahr 2018 zurück. Einerseits bescherte uns die anhaltend gute Konjunktur ein Plus an Sendungen. Andererseits waren dadurch Herausforderungen wie starke Sendungsschwankungen, Laderaumknappheit und Fahrermangel umso stärker zu spüren. Die Bewältigung dieser Themen gelang uns nur, weil wir frühzeitig einige wichtige Weichen gestellt haben“, beurteilt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, das vergangene Geschäftsjahr.

Netzstabilität und Servicequalität gestärkt

So hat die Kooperation unter anderem ein Tool zur Regelung von Überhangen eingeführt, um Sendungsspitzen bei den zustellenden CargoLinern zu glätten. Ein saisonaler Zuschlag, den der Verbund auf besonders beanspruchten Relationen erhoben hat, trug ebenfalls dazu bei, Sendungsmengen zu steuern. Bei Kapazitätsengpässen konnten die Partner auf Fahrzeuge und Mitarbeiter aus dem Taskforce-Konzept zurückgreifen. Ergänzend wurden Fahrzeuge inklusive Fahrer vertraglich fest an die CargoLine gebunden, um die Situation zu entspannen.

Ein weiterer Meilenstein war 2018 die Gründung der Tochtergesellschaft Gate56 Systemverkehre in Polch. „Deutschlandweit gibt es nicht mehr viele mittelständische Spediteure, die in der Lage sind, unsere Mengen aufzunehmen. Daher haben wir nach Kochtrans in München und TLT in Potsdam ein weiteres Tochterunternehmen gegründet. Mit Gate56 Systemverkehre schließen wir die Lücke, die nach dem Ausscheiden unseres langjährigen Partners im Raum Koblenz entstanden war. Es spricht für die Stärke und den Zusammenhalt innerhalb unserer Kooperation, dass wir dazu willens und in der Lage sind“, erklärt Struck.

Digitalisierung verwirklicht Kundenwünsche und optimiert Prozesse

Mitte 2018 ging die neue modulare IT-Architektur der Kooperation an den Start, die den Abschied von einem einzigen Anbieter für alle zentralen Anwendungen bedeutet. „Die grundlegende Neustrukturierung unserer IT ermöglicht es uns, Kundenanforderungen hinsichtlich des Umfangs und der Schnelligkeit von Informationen kurzfristig und mit dem jeweils besten Anbieter pro Anwendung äußerst flexibel abzudecken. So bauen wir derzeit beispielsweise unsere Sendungsverfolgungsplattform Cepra zum Kundenportal inklusive Dokumentenverwaltung und Möglichkeit zur Frachtpreisberechnung aus. Des Weiteren erhöhen wir die Transparenz im Zustellprozess durch die Ermittlung voraussichtlicher Ankunftszeiten und proaktives Störfallmanagement“, so Struck.

2019 ebenfalls gut angelaufen

Angesichts der Mengenentwicklung im ersten Quartal 2019 prognostiziert CargoLine bei normaler wirtschaftlicher Entwicklung ein Sendungswachstum von zwei bis drei Prozent. Zur Optimierung der Sendungsabwicklung und zur weiteren Stabilisierung hat der Verbund sein Netz jüngst weiter verdichtet: Seit Anfang 2019 verstärken die Transport- und Logistikdienstleister Schmelz in Kassel und Rüdinger in Krautheim das Netzwerk. Rhenus ist zudem seit 1. Januar 2019 Gesellschafter der CargoLine und mit seinen Standorten Duisburg, Mönchengladbach und Unna in der Kooperation vertreten.

„Wir arbeiten nicht nur stets daran, die stabilste unter den mittelständisch geprägten Stückgutkooperationen zu sein, sondern auch die innovativste und attraktivste. Den Beweis dafür werden wir auch 2019 durch unterschiedliche Projekte liefern“, ist Struck überzeugt.

Zahlen und Fakten (gerundet, Stand 31. Dezember 2018)

Veränderung zum Vorjahr
in Prozent
Sendungen im Netzwerk (nur Sendungsausgang) 12,48 Mio. + 2,3
– davon national 9,51 Mio. + 2,5
– davon europäische Landverkehre 2,97 Mio. + 1,7
Umsatz in Euro 1,42 Mrd. + 2,9
Anzahl der Franchisenehmer gesamt 48
– davon Gesellschafter 14
Mitarbeiter 7.650 + 4,4
– davon Auszubildende 870 + 0,9
Anzahl der täglichen Direktverkehre europaweit 1.645 + 2,6
– davon national 1.365 + 2,6
– davon grenzüberschreitend 280 + 2,6

25 Jahre CargoLine – 25.000 Euro für einen guten Zweck

Frankfurt am Main, 15. Juni 2018 – Seit ihrer Gründung im Jahr 1993 hat sich CargoLine zu einer der Top-3-Stückgutkooperationen Deutschlands entwickelt. Zum 25. Geburtstag wollte der Verbund weniger Begünstigte an seinem Erfolg teilhaben lassen und spendete daher den gemeinnützigen Organisationen Die ARCHE (Berlin), ASB-Wünschewagen (Ludwigsburg), Bärenherz Stiftung (Wiesbaden), Kältebus München und Viel Farbe im Grau (Greiz) je 5.000 Euro. Die Übergabe der Spendenschecks fand am 9. Juni im Rahmen der CargoLine-Jubiläumsfeier mit mehr als 1.300 Mitarbeitern auf der Galopprennbahn in Dortmund statt. Der CargoLine-Partner amm logistics (Konradsreuth) überreichte Viel Farbe im Grau zusätzlich einen Scheck über 2.000 Euro.

Mitarbeiter bestimmen über Spendenvergabe

Bärenherz wird seit 2007, Die ARCHE seit 2016 regelmäßig von der CargoLine-Systemzentrale und zahlreichen Partnern finanziell, durch Werbung auf Lkw und durch kostenlose Transporte unterstützt. Beide sollten daher auch diesmal von einer Spende profitieren, die übrigen drei Scheckempfänger mussten jedoch erst noch bestimmt werden. Daher forderte die Systemzentrale ihre Partnerunternehmen und deren Mitarbeiter auf, gemeinnützige Organisationen zu benennen, die ihrer Ansicht nach eine Förderung besonders verdient hätten. Von den zahlreichen Vorschlägen stießen der ASB-Wünschewagen, der Kältebus München und Viel Farbe im Grau auf die größte Resonanz. Die drei Projekte verbindet, dass sie – vielleicht mehr viele als andere Organisationen – auf der Arbeit von Ehrenamtlichen beruhen und bislang keine prominenten Fürsprecher haben, die Spenden daher besonders gut gebrauchen können.

„Uns war sehr wichtig, unsere Partner beziehungsweise deren Mitarbeiter entscheiden zu lassen, wem die Schecks zugutekommen sollen. Schließlich trägt jeder von ihnen durch seine Arbeit zum Gesamterfolg der CargoLine bei und soll daher auch mitbestimmen können, wofür die Spendensumme verwendet wird“, erklärt Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung.

Herzenssache

So war es einer Mitarbeiterin von Wackler Spedition & Logistik in Göppingen ein besonderes Anliegen, den Wünschewagen in Ludwigsburg vorzuschlagen, da sie selbst den letzten Wunsch ihres verstorbenen Vaters nicht erfüllen konnte. Herbert Hinterberger, Mitglied der Geschäftsleitung von Hinterberger Spedition & Logistik in Altötting, schlug dagegen den Kältebus München vor, der „für die besondere Unterstützung gesellschaftlicher Randgruppen sorgt, welche von staatlicher Seite nicht angeboten wird“, so seine Begründung. Der dritte im Bunde, amm logistics, unterstützt Viel Farbe im Grau bereits seit einigen Jahren. Als besondere Überraschung überreichte der CargoLine-Partner aus Konradsreuth Viel-Farbe-im-Grau-Vorstand und -Gründungsmitglied Jana Haucke ebenfalls einen Scheck über weitere 2.000 Euro.

Liebe geht durch den Magen

Mehr als 1.300 CargoLiner folgten am vergangenen Samstag der Einladung der Systemzentrale, den 25. Geburtstag der CargoLine auf der Galopprennbahn in Dortmund zu feiern, darunter auch solche mit weiter Anreise wie Militzer & Münch Russland, Griechenland und Bulgarien, Freja aus Finnland und Cargomax aus Lettland. Die Feier war jedoch mehr als ein Dankeschön an die Partnerunternehmen und deren Mitarbeiter, es war auch ein Fest der Partner für die Partner. So brachten alle CargoLine-Unternehmen Spezialitäten aus ihrer Region zum Verkosten mit, von Hallorenkugeln über frischen Matjes, Südtiroler Schinken, Maultaschen und Rentierfleisch bis hin zu Apfelwein und Champagner. Dieser kulinarische Austausch förderte die Kommunikation ebenso wie die angebotenen Teamspiele. Eine ganz besondere Überraschung stellte gegen Abend ein echtes Galopprennen dar, professionell kommentiert von einem Mitarbeiter der Rennbahn. Anschließend feierten die CargoLiner gestärkt durch ein American BBQ bis spät in die Nacht ausgelassen zur Musik eines DJs.

„Ob CargoLine-Jubiläumsfeier oder -Fußballturnier: Alle zwei Jahre kommen unsere Partner freiwillig zusammen, um sich noch besser kennenzulernen und Spaß zu haben. Die zahlreichen Dankesmails nach jeder dieser Veranstaltungen zeigen, dass das Konzept funktioniert und die CargoLiner diese Investition in sie zu schätzen wissen. Der durch die Events geförderte beziehungsweise gelebte Zusammenhalt zeichnet unsere Kooperation aus“, freut sich Struck.

Bildunterschrift:
Der Vorsitzende der CargoLine-Geschäftsführung Jörn Peter Struck (Mitte) mit (v.l.n.r.): Sandra Durschang (Pressereferentin CargoLine), Jana Haucke und Roman Meyer (Viel Farbe im Grau), Lisa Stahlschmidt (Die ARCHE) sowie Astrid Widmann und Konstantin Walter (beide ASB-Wünschewagen). Auf dem Foto fehlen die Vertreter von Bärenherz und Kältebus München. (Foto: Holger Jacoby/vor-ort-foto.de)

Über …

Bärenherz
Die Bärenherz Stiftung betreibt unter anderem zwei Kinderhospize in Wiesbaden und Leipzig. Dort pflegt der Bambi-Preisträger nicht nur schwerstkranke Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Die Hospizmitarbeiter unterstützen auch die Eltern und Geschwister mit psychosozialen, pflegerischen und medizinischen Angeboten. www.baerenherz.de

Die ARCHE
Das 1996 von Pastor Bernd Siggelkow gegründete Kinder- und Jugendprojekt Die ARCHE engagiert sich besonders für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Ziel ist es unter anderem, ihnen Selbstwertgefühl zu vermitteln, Potenziale zu wecken und zu fördern und ihre soziale Kompetenz zu steigern. Mittlerweile ist die Arche an mehr als 20 Standorten in Deutschland aktiv und erreicht bis zu 4.000 Kinder und Jugendliche mit ihren Angeboten. Auch in der Schweiz und Polen gibt es die Arche inzwischen. www.kinderprojekt-arche.eu

ASB-Wünschewagen
Das erst 2014 gegründete Projekt Wünschewagen des Arbeiter Samariter Bunds (ASB) erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen Wunsch. Dies kann eine Fahrt ans Meer sein, der Besuch eines Konzerts, ein Rundflug und vieles mehr. Der Transport erfolgt in speziell eingerichteten Wünschewagen mit medizinischer Betreuung. https://wuenschewagen.dehttps://wuenschewagen.de

Kältebus München
Die Organisation fährt speziell in den Wintermonaten zwischen 19 und 23.30 Uhr zu bekannten Aufenthaltsplätzen von Obdachlosen. Die ehrenamtlichen Helfer verteilen in erster Linie gespendete Lebensmittel, vor allem eine warme Mahlzeit und warme Getränke. Neben der täglichen Verpflegung erhalten die Bedürftigen auch regelmäßig Produkte zur Körperpflege, Schlafsäcke und Kleidung. www.kaeltebus-muenchen.de

Viel Farbe im Grau
Der Verein unterstützt seit September 2012 schwer kranke Kinder und deren Familien während und nach Therapien und zählt mittlerweile über 200 feste Vereinsmitglieder. Nach dem Motto „Wir können die Diagnose nicht ändern, aber wir können Freude und Hoffnung schenken und das Therapieumfeld positiver gestalten“ erfüllt der Verein diesen Kindern einen lang ersehnten Herzenswunsch und bringt Freude in den Klinikalltag. http://vielfarbeimgrau.de

Geschäftsjahr 2017 verlief für CargoLine in allen Bereichen positiv

Mit 12,2 Mio. Ausgangssendungen und einem Umsatz von 1,38 Mrd. Euro hat CargoLine das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von jeweils 1,5 Prozent abgeschlossen.

Frankfurt am Main, 11. April 2018 — Mit 12,2 Mio. Ausgangssendungen und einem Umsatz von 1,38 Mrd. Euro hat CargoLine das Geschäftsjahr 2017 mit einem Plus von jeweils 1,5 Prozent abgeschlossen. 9,28 Mio. Sendungen wurden innerhalb Deutschlands transportiert, 2,92 Mio. im europäischen Landverkehr. Der Anteil an B2C-Sendungen national betrug 13 Prozent (plus 1 Prozent).

„Unter den drei großen Stückgutkooperationen hierzulande sind wir die einzig wirklich mittelständische. Da jedes unserer Verbundunternehmen aus eigener Kraft seinen Geschäftserfolg sichern muss, legen wir besonderen Wert auf ein gesundes Wachstum und Ergebnisse, die uns Investitionen in Technik, IT und vor allem in die Belegschaft erlauben. Mit einem Plus von 1,5 Prozent sind wir hier gut unterwegs“, konstatiert Jörn Peter Struck, Vorsitzender der CargoLine-Geschäftsführung, zufrieden.

Europäische Landverkehre und Mitarbeiterzahlen legen zu

Für einen Anstieg der europäischen Landverkehre sorgten 2017 unter anderem die Beschaffungslogistik aus und Transporte nach Österreich, Italien und Frankreich. Dabei fragten Verlader insbesondere den Fixterminservice NightLineEurope Fix nach (plus 34,8 Prozent).

Die Partner reagierten auf den Sendungszuwachs mit einer Ausweitung ihrer grenzüberschreitenden Direktverkehre von 269 auf 273. Diese ergänzen die ebenfalls gestiegenen 1.330 Direktverkehre innerhalb Deutschlands (2016: 1.314). Nur sieben Prozent aller Verkehre wickelt die Kooperation über Hub ab.

Auch in anderen Bereichen verzeichnet der Verbund ein Plus. So konnte er trotz des branchenweiten Personalmangels weitere Mitarbeiter – unter ihnen viele Auszubildende – für sich gewinnen (siehe Tabelle).

Regional und digital gut aufgestellt

Um auch zukünftig stabil zu wachsen, hat die Kooperation 2017 einige Weichen gestellt. Dazu gehören beispielsweise die Gründung der Tochtergesellschaft Gate56 Systemverkehre GmbH im Großraum Koblenz und die engere Zusammenarbeit mit Rhenus, die zum 1. Januar 2019 in einen Gesellschaftervertrag münden soll.

Doch auch in diesem Jahr hat CargoLine viel vor: So feiert der Verbund sein 25-jähriges Bestehen und zugleich eine Erfolgsgeschichte. „Möglich wurde diese einerseits durch das bewusste Festhalten an bestimmten Werten wie unsere einheitlichen Qualitätsstandards und Partnerschaftlichkeit“, erklärt Struck. „Anderseits sind wir stets mit der Zeit gegangen oder sind ihr gar etwas voraus.“ Dazu gehört, bestehende Dienstleistungen immer wieder anzupassen. Zum 1. März beispielsweise ergänzte der Verbund sein Angebot im Bereich B2C um weitere empfängerfreundliche Services. Außerdem schafft sein erweitertes Nahverkehrskonzept ab Mitte April zusätzliche Kapazitäten speziell in Zeiten erhöhten Sendungsaufkommens.

Mitte des Jahres geht ferner die neue modulare IT-Architektur der Kooperation an den Start, die den Abschied von einem einzigen Anbieter für alle zentralen IT-Anwendungen bedeutet. „Mit dieser grundlegenden Neustrukturierung unserer IT tragen wir der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung. Sie wird es uns ermöglichen, zukünftige Kundenanforderungen hinsichtlich Umfang und Schnelligkeit von Informationen kurzfristig und mit dem jeweils besten Anbieter pro Anwendung äußerst flexibel abzudecken. Erkenntnisse, die wir aus unserer Zusammenarbeit mit der Onlinespedition InstaFreight und dem Thinktank Garage 33 gewinnen, können wir so ebenfalls besser in konkrete Maßnahmen umsetzen“, so Struck.

Zahlen und Fakten (gerundet, Stand 31. Dezember 2017)

2017 Veränderung zum Vorjahr
in Prozent
Sendungen im Netzwerk (nur Sendungsausgang) 12,2 Mio. + 1,5
– davon national 9,28 Mio. + 1.5
– davon europäische Landverkehre 2,92 Mio. + 1,4
Umsatz in Euro 1,38 Mrd. + 1,5
Anzahl der Franchisenehmer gesamt 48
– davon Gesellschafter 14
Mitarbeiter 7.327 + 0,5
– davon Auszubildende 862 + 1,3
Anzahl der täglichen Direktverkehre europaweit 1.603 + 1,2
– davon national 1.330 + 1,2
– davon grenzüberschreitend 273 + 1,5